Das Tal der Burgen in Nordsachsen

Nicht so bekannt und so oft besungen wie mancher andere von Burgen gesäumte Fluß, trägt doch die Mulde den Namen Tal der Burgen zu Recht.

Das Tal der Burgen soll in der Region Muldental mit den Orten Colditz, Podelwitz, Kössern, Grimma, Püchau, Trebsen, Wurzen, Brandis, Machern, Nischwitz und Thallwitz als touristisches Produkt so entwickelt werden, daß die prägenden Burgen Schlösser und Herrenhäuser saniert und nach Möglichkeit touristisch nutzbar gemacht werden.

Auch wenn es die heutige Anlage kaum noch erahnen läßt, war die Eilenburger Burg einmal eine der bedeutendsten und schönsten Anlagen in Sachsen.

Prachtvoll und weit sichtbar in der Muldeaue lädt Schloß Zschepplin mit seinem landschaftlich reizvollem Schloßgarten zu einem Besuch ein.

Das gilt ebenfalls für den wenige Kilometer flußabwärts liegenden Schloßgarten zu Hohenprießnitz.

Gegenüber diesem Ort, auf der anderen Flußseite, erinnert in Gruna ein Turm auf einem Bühl an eine ehemals dort stehende Burg.

Die heute recht klein erscheinende Burganlage in Bad Düben war ehemals die Kernanlage einer bedeutenden Burgwart, die der Stadt und der Landschaft den Namen gab.

Im nahen Dorf Schnaditz überragt ein gewaltiger Burgturm den Ort.

Gleich zwei Schloßgärten findet man in Löbnitz.


zurück