Die Mulde durchfließt mehrere Kreise und Regionen zwischen Sachsen und Sachsen-Anhalt. Auf weiten Strecken erhielt sie sich ihren urwüchsigen Charakter. Muldenlandschaft

Schroff aufragende Felsen im Süden werden von stillen Auen weiter nördlich abgelöst. Insbesondere in Gebieten mit ausgeprägtem Tagebaubetrieb wurde ihr Lauf durch die Industrie verändert, jedoch ohne das der Fluß von seinem Charme verlor.

Insbesondere in den Jahren nach 1989 konnte durch eine gezielte Bewirtschaftung und Pflege, sowie eine drastische Reduzierung der industriellen Schadstoffzufuhr die Wasserqualität ständig verbessert werden.

Historische Besonderheiten prägen das Tal der Mulde. Nicht nur die zahlreichen Burgen, die von Bad Düben bis Zwickau den Lauf des Gewässers säumen, auch die Vielzahl hier stattgefundener geschichtlicher Ereignisse und die durch sie hinterlassenen Spuren laden zum Besuch der Regionen ein. Diesen kulturhistorischen Besonderheiten verdankt das Muldental, daß sich der Fremdenverkehr zu einem nicht unbedeutenden Wirtschaftsfaktor entwickelt hat. In den Wäldern und Hügellandschaften läßt es sich prächtig wandern und der Besucher kann sich aktiv erholen. Die Wälder um Nauenhof wurden schon vor 100 Jahren als die "Grüne Lunge von Leipzig" gelobt.


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